Wie kam es zur Vanilla Campaign?

Ich möchte dir nun von ein paar Situationen, Geschichten und Ereignissen berichten, die ich seit der Gründung der Vanilla Campaign erlebt habe.

 

Vielleicht kann ich damit ja einigen Menschen Mut machen, sich auf die spannende Reise zu begeben und vielleicht sogar selbst ein eigenes Unternehmen zu gründen?


Es war einmal in Mexiko

2016 stand ich also in Mexiko vor der großen Entscheidung, 3.000 € in das Projekt zu investieren, um die Vanille in Deutschland verkaufen zu können. Ich hatte große Zweifel und war schon kurz davor, alles abzubrechen, bevor es richtig angefangen hatte. Ich entschied mich, vorerst ein Experiment durchzuführen und erstellte eine einfache Webseite für die Vanilla Campaign mit einem kleinen Online-Shop für die Vanilleschoten. Zu Beginn habe ich das Buch Kopf schlägt Kapital von Professor Faltin erwähnt, der mit der Gründung seiner Teekampagne einen für die Marktwirtschaft ungewöhnlichen Weg gegangen war. Auch wenn er mich nicht kannte, hielt ich ihn ein wenig für mitverantwortlich an der Gründung der Vanilla Campaign, die es ohne seine Geschichte nicht gegeben hätte. Kurzerhand schrieb ich also der Teekampagne eine Mail und konnte das Unternehmen davon überzeugen, mein Projekt auf deren Facebook-Seite anzukündigen. Mein Experiment konnte starten.


Zu diesem Zeitpunkt war ich noch in Papantla und saß spätabends allein im Haus von Freunden, um auf einen Vanilleproduzenten zu warten, der mir fünf Kilo Vanilleschoten verkaufen wollte. Ich war müde und überarbeitet, zudem drückte das feuchtwarme Klima auf meine Stimmung. Gern wäre ich ins Bett gegangen, denn früh am nächsten Morgen sollte mein Bus nach Mexiko City abfahren, von wo aus ich die Heimreise nach Deutschland antreten wollte. Doch der Produzent verspätete sich und meine Gedanken begannen, ziellos um mein Vanilleprojekt zu rotieren. Würde es auf Interesse stoßen? Würde jemand meine Schoten kaufen wollen? Und wie sollte ich die Transparenz gewährleisten, die ich versprochen hatte? Mehr und mehr begann ich, an meinem Projekt zu zweifeln, als ich plötzlich auf meinem Handy 38 neue E-Mails im Posteingang sah.


„Das ist aber ungewöhnlich“, wunderte ich mich und öffnete die erste E-Mail. Es war eine Vanillebestellung über meinen Online-Shop. „Komisch“, dachte ich, „da muss wohl jemand aus Versehen 38-mal bestellt haben. Vielleicht gibt es ein Problem mit dem Shop?“ Doch der Online-Shop war nicht kaputt, die E-Mails stammten tatsächlich von unterschiedlichen Personen: Die Teekampagne hatte mein Projekt vorgestellt und innerhalb von fünf Minuten waren 38 Bestellungen bei mir eingegangen! In dieser Nacht sollten 78 weitere Bestellungen dazukommen, in den nächsten Tagen noch einmal 123 mehr. Gegen 01:00 Uhr nachts kam endlich der Produzent mit meiner Vanille, doch an Schlaf war nun nicht mehr zu denken. Ich war wahnsinnig aufgeregt und konnte es kaum erwarten, in Deutschland die Schoten an meine ersten Kunden zu versenden.

 

Ein paar Tage später kam ich in Deutschland an und durfte meine ersten Erfahrungen mit dem deutschen Zoll machen. Noch nie war ich vorher durch den Zu- verzollen-Ausgang am Flughafen gegangen und mir schwirrten Geschichten von stundenlangen Befragungen,

durchwühlten Koffern und Leibesvisitationen durch den Kopf. Mit einem etwas mulmigen Gefühl trat ich mit meinen fünf Kilo Vanille vor den Beamten, der mich fragte, was ich zu verzollen hätte. „Vanilleschoten“, antwortete ich. „Das ist ja ungewöhnlich. Wissen Sie denn den TARIC-Code für Vanilleschoten?“ - „Nein, leider nicht genau“, verneinte ich demütig. „Na toll, dann muss ich ihn raussuchen, das wird jetzt ewig dauern“, grummelte der Zollbeamte und verschwand für zehn Minuten hinter seinen Bildschirm, bis er die passende Zolltarifnummer gefunden hatte und ich den Betrag bezahlen konnte. Anscheinend werden nicht allzu häufig Vanilleschoten auf so direktem Weg aus Mexiko importiert.


Nach dieser aufregenden Ankunft in Frankfurt ging es direkt weiter nach Unterfranken, ins beschauliche Bergrheinfeld. Dort hatte ich das Haus meiner Oma zu meiner Vanillebasis erklärt und machte mich sofort ans Werk. Im Supermarkt erstand ich Briefumschläge und Gleitverschlussbeutel, verschönerte sie mit selbstgedruckten Etiketten und brachte meine allerersten Bestellungen in die kleine Postfiliale im Ort. Ein tolles Gefühl!

vanilleschoten packung

Gut Ding will Vanille haben


Trotz dieser ersten Euphorie blieben mir aber auch Zweifel. Hatte ich vielleicht nur einen Glückstreffer gelandet und die Vanilla Campaign würde zur Eintagsfliege werden? Da tat sich für mich eine weitere Gelegenheit auf, mit der ich etwas gegen meine Zweifel unternehmen konnte. Meine jüngere Schwester erzählte mir vom Munich Street Life Festival, auf dem ich mit ihrer Hilfe und durch weitere glückliche Zufälle einen kleinen Standplatz ergattern konnte. Ich reiste also nach München, im Gepäck einen Gartenstuhl, eine mexikanische Decke und einen seltsamen Hut.

 

Angetan mit Decke und Hut verbrachte ich bei recht durchwachsenem Wetter zwei Tage an meinem Gartenstuhlstand und sprach mit den Besuchern des Festivals. Ich wollte erfahren, was sie über Vanille dachten und ob sie bereit wären, auch meine Mexiko-Vanille zu kaufen.

Dieses Wochenende bescherte mir viele lustige und bunte Erfahrungen und einen Verkaufserlös von immerhin 320 €. Ein Interesse an Vanille war unbestreitbar vorhanden und ich gewann immer mehr Vertrauen in mein Projekt.

vanille verkaufer

Wenig später fragte mich mein sehr guter Freund Daniel, ob ich nicht Lust hätte, zu ihm nach Berlin zu ziehen, da seine Freundin für ein halbes Jahr ins Ausland ginge und deshalb ein Zimmer in seiner Wohnung frei würde. Ich erkannte die günstige Gelegenheit, der Vanilla Campaign von der Hauptstadt aus zu mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit zu verhelfen, und sagte zu.


Berlin, Berlin

Ich packte also meine Sachen, die in genau einen Rucksack und eine Sporttasche passten, und zog in Daniels Kreuzberger Wohnung. Beim türkischen Schneiderladen um die Ecke erstand ich ein Fahrrad, ließ es vom polnischen Mechaniker gegenüber reparieren und radelte wie ein Verrückter los, um mein Projekt bekanntzumachen und Abnehmer für meine Vanille zu finden. Eine irre Zeit!

 

Doch leider blieben die Erfolge dieser etwas martialischen Strategie mehr oder weniger zufällig und ich kam gedanklich zurück zu Professor Faltin, der sich ja als Gründer der Teekampagne und Hochschulprofessor mit den Themen Gründen und sinnvoller Ökonomie auseinandersetzt. Was hatte er mir da nur eingebrockt? Professor Faltins Stiftung Entrepreneurship hat ihren Sitz in Berlin und veranstaltet regelmäßig das Labor für Entrepreneurship, bei dem Gründer vor Publikum Professor Faltin ihre Ideen vorstellen können. Da meine Zweifel an dem Projekt immer noch bestanden, dachte ich, es sei vielleicht keine schlechte Idee, mich dort zu bewerben und mit Professor Faltin persönlich zu sprechen.


Und tatsächlich bekam ich eine Einladung zum Labor für Entrepreneurship. Ich lieh mir von Daniel ein viel zu großes Hemd und machte mich mit einem Karton voller Vanilleschoten total zerzaust und verschwitzt auf dem Fahrrad auf den Weg nach Friedenau. Das Gespräch jenes Labor-Abends kann man heute noch auf YouTube sehen. Auch die Zuschauer waren sehr interessiert an meinem Projekt und kauften mir tatsächlich alle mitgebrachten Schoten ab. Etwas überrascht von so viel positiven Rückmeldungen fuhr ich zufrieden nach Hause.


Vanille, hier und dort und überall

Mir wurde in Berlin aber relativ schnell klar, dass wirklich so gut wie niemand über Vanille Bescheid weiß. All die berühmten Eismacher, Food-Blog-Experten und Back- Gourmets, die ich traf, kannten natürlich den Geschmack von Vanille und wussten das Gewürz einzusetzen, aber die Herkunftsfrage konnten sie mir nicht beantworten. Häufig fühlten sie sich von mir und meiner Fragerei bloßgestellt und in ihrer Ehre als Food-Experten beleidigt, ich wurde belächelt, nicht ganz ernst genommen und manch einer wollte mir partout nicht glauben, dass Vanille aus Mexiko stammt. Termine wurden verschoben oder ohne Mitteilung gecancelt und ich musste mir arrogante oder bornierte Kommentare zu meinem Projekt anhören.


Eine E-Mail an mich verdeutlicht diese negativen Reaktionen. Ich hatte einem Unternehmen, das ähnlich der Vanilla Campaign Vanille aus Madagaskar verkauft, ein Kooperationsangebot gemacht, Kunden auf der Suche nach mexikanischer oder madagassischer Vanille auf die jeweils andere Webseite umzuleiten. Daraufhin erhielt ich folgende Antwort:


Dabei hatte umgekehrt der Großanbau auf Madagaskar vor einigen Jahrzehnten den Weltmarkt derart mit Vanille überflutet, dass dadurch zahlreiche mexikanische Bauern ihre Lebensgrundlage verloren und in den Ruin getrieben worden waren. In Verbindung mit politischen Verwerfungen und Protektionismus kam der Vanilleanbau in Mexiko damals fast komplett zum Erliegen.


Durchhalten und Vanillearoma einatmen

Und dann gab es noch weitere Tiefs in dieser Zeit, Tage, an denen nicht eine Bestellung bei mir einging und ich nervös auf die Klickzahlen meiner Website starrte. Ich hatte bewusst auf jede kostenpflichtige Werbung verzichtet, um meine Vanille weiterhin mit einem fairen Preis anbieten zu können.

 

Trotzdem ließ ich mich von alldem nicht beirren, sondern trieb die Vanilla Campaign weiter voran. Nach und nach gewann ich neue und wichtige Kunden, darunter auch die erste große Eismanufaktur in Berlin, die direkt zwanzig Kilo Vanille bei mir kaufte. Endlich begriff ich: Die Vanilla Campaign war kein kurzlebiger Glückstreffer!

 

Denn immer standen den negativen Erfahrungen auch erfreuliche Reaktionen gegenüber. So berichtete mir beispielsweise meine Mutter, dass immer wieder Menschen vor dem Haus meiner Oma in Bergrheinfeld standen, um mich und mein Projekt kennenzulernen und zu unterstützen, und natürlich, um Vanille direkt vor Ort zu kaufen.

 

Und auch über meinen Online-Shop erreichte mich viel positives Kundenfeedback.


Ein Tag ist mir ganz besonders in Erinnerung geblieben, denn an diesem Tag hatte ich nur einen einzigen Besucher in meinem Online-Shop. Dieser eine Besucher aber ließ meine Conversion-Rate mit seiner Bestellung auf 100 % schnellen, eine Rate, von der wahrscheinlich manch ein Startup nicht mal heimlich zu träumen wagt. Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich nicht nur das Ergebnis eines einzelnen Tages für die Conversion-Rate heranziehen kann, doch scheinen auch im Allgemeinen die meisten meiner Besucher mit einer konkreten Kaufabsicht auf der Website vorbeizuschauen.


Es ist noch nie eine Vanille vom Himmel gefallen

Noch ein weiteres Problem wurde größer und größer: die Finanzierung. Ich hatte von Anfang an keine nennenswerten Rücklagen und stellte mir immer wieder die Frage, wie ich Kapital aufbauen könnte, um beispielsweise die Bio- Zertifizierung meiner Vanilleproduzenten bezahlen zu können.

 

Wieder war es der Zufall, der mir in dieser Angelegenheit weiterhalf: Ich erhielt eine Einladung zu einem Superfood- Wettbewerb. Der Absender war Start Next, eine der größten Crowdfunding-Plattformen in Deutschland. Der Grundgedanke des Crowdfunding besteht darin, dass viele Menschen online einen eher kleinen Betrag spenden und damit gemeinschaftlich die Finanzierung eines bestimmten Projektes ermöglichen. In dem Wettbewerb ließ Start Next nun konkret verschiedene Crowdfunding-Kampagnen gegeneinander antreten. „Keine schlechte Idee“, dachte ich und bewarb mich, leider ohne Erfolg. Die Vanilla Campaign war im Vergleich zu den letztendlich wenig gehaltvollen Gewinnern scheinbar nicht hip genug, was ich in einer zugegeben recht impulsiven E-Mail an Start Next zum Ausdruck brachte.

 

Dementsprechend überrascht und peinlich berührt war ich, als ich ein paar Tage später von Start Next einen Anruf erhielt. Der Mitarbeiter drückte freundlich sein Bedauern aus und fragte, ob ich nicht trotzdem eine Crowdfunding- Kampagne auf der Plattform machen wolle. „Sie sind doch verrückt“, antwortete ich. „Ich habe ganze 17 Likes bei Facebook, von einem Newsletter oder Ähnlichem ganz zu schweigen. Mir fehlt einfach die Reichweite, die so eine Kampagne braucht.“ Trotzdem statte ich dem Berliner Start-Next-Büro einen Besuch ab. Die Mitarbeiter fanden die Vanilla Campaign toll und signalisierten mir, dass mich Start Next an der einen oder anderen Stelle unterstützen würde und ich so mehr Aufmerksamkeit für mein Crowdfunding generieren könnte.

 

Ich ließ mich überzeugen und startete aus dem Nichts die Crowdfunding-Kampagne. Mein Ziel war eine Summe von 10.000 € und ich setzte alle Hebel in Bewegung: Ich entwickelte Strategien, aktivierte Kontakte und Partnerschaften, produzierte kleine Videos und Fotostrecken und schrieb mehrere Blog-Artikel. Doch leider verlief der Start der Kampagne mehr als schleppend und stagnierte schließlich nach kurzer Zeit bei rund 4.400 €.


Vanille tut Gutes und sie tut es

Zur gleichen Zeit nahm ich auf den Rat eines Freundes hin auch noch am Gründerwettbewerb Gründen-Live teil, der von der Stiftung Entrepreneurship ausgerichtet wurde. Hier waren meine Gewinnchancen zwar etwas besser, ich sah aber eigentlich keinen direkten Nutzen in dem Wettbewerb, da es keinen finanziellen Hauptpreis zu gewinnen gab, sondern ein Kunstobjekt.

 

An einem Wochenende im Oktober 2016 sollten dann sowohl die Preisverleihung für Gründen-Live stattfinden als auch meine Crowdfunding-Kampagne enden. Ich fühlte mich etwas einsam und war frustriert, dass beide Wettbewerbe scheinbar zum Scheitern verurteilt waren, obwohl ich doch dringend eine Finanzierung benötigte, um die Vanilla Campaign voranbringen zu können.

 

Immer wieder hatte ich in meinem Leben Preise gewonnen und nie hatten sie mich in finanzieller Hinsicht weitergebracht. Sollte sich das bei der Crowdfunding- Kampagne und bei Gründen-Live wiederholen oder gab es nicht doch einen Weg, aus allem im sprichwörtlichen Sinne Kapital zu schlagen? Und plötzlich hatte ich eine Idee. Die Preisverleihung fand beim Entrepreneurship Summit in Berlin statt, einer national bekannten Gründermesse mit Workshops und Vorträgen zum Thema Gründen und Unternehmertun, die Menschen dazu inspirieren soll, selbst eine Unternehmung zu gründen.

 

Und tatsächlich, die Vanilla Campaign wurde Sieger von Gründen-Live. Gemeinsam mit Professor Faltin nahm ich auf der Bühne meinen Kunstobjektspreis entgegen.

 



Die etwas andere Vanille Wende

Für die Zuschauer war der Wettbewerb damit beendet – aber nicht für mich. Ich bedankte mich herzlich, nahm meinen ganzen Mut zusammen und schilderte dem Publikum meine Situation: Dieses Kunstobjekt sei ja gut und schön, was ich aber wirklich benötigte, sei Geld. Ob nicht jemand im Saal das Objekt für 5.000 € kaufen wolle?

 

Ein leichtes Raunen ging durch die Reihen und ich war von mir selbst schockiert, dass ich meine Idee wirklich laut ausgesprochen hatte. Für einige Momente blickte ich in die erstaunten oder entsetzten Gesichter und verließ dann desillusioniert die Bühne. Ich verzog mich auf eine Bank und dachte mir: „So, das war’s. Jetzt habe ich mich komplett lächerlich gemacht, nicht nur beim Publikum, sondern auch vor Professor Faltin.“


Während ich so auf der Bank hockte und in meine trüben Gedanken versunken war, kam plötzlich eine Frau auf mich zu und gratulierte mir zu meinem Preis. Während ich mit ihr sprach, steuerte ein Mann auf uns zu. Ich, noch halb im Gespräch mit der Frau, sprach ihn geradeheraus an: „Sie wollen die Statue kaufen, oder?“ – „Ja“, antwortete er und ich streckte ihm die Hand entgegen, um den Verkauf verbindlich zu machen. „Moment mal“, unterbrach uns da die Frau, „ich will diese Statue auch haben und ich war zuerst hier!“ Eine skurrile Situation.

 

Letztendlich gab ich der Frau am nächsten Tag den Zuschlag, da sie mich zuerst angesprochen hatte, und sie überwies mir prompt 5.000 € als Spende für die Crowdfunding-Kampagne. Mit einem Schlag stand mein Crowdfunding nun bei 9.400 € und würde so das von mir gesetzte Ziel von 10.000 € doch noch erreichen können.

 

Ich schrieb dem Mann eine E-Mail, in der ich ihm meine Entscheidung erklärte und mich für das ganze Hin und Her entschuldigte.

 

Nun hätte ich die E-Mail abschicken können, aber wieder packte mich der Mut der Verzweifelten und ich ergänzte das Schreiben um einen weiteren Satz: „Sollten Sie allerdings Interesse haben, ein Kunstwerk von mir persönlich zu kaufen, kann ich Ihnen gerne für 5.000 € ein Werk von mir anbieten.“ Das meinte ich nicht im Scherz, immerhin hatte ich fünf Jahre an der Kunstakademie studiert und besaß noch zwei sehr gute Bilder, die mir sehr viel bedeuteten.

Unverhofft kommt oft

Ich war nicht wirklich davon ausgegangen, dass der Mann meinem Vorschlag zustimmen würde und wurde dementsprechend nervös, als er mich kurz darauf anrief.

Sicherlich war er verärgert und wollte sich jetzt über meine Dreistigkeit beschweren. Ich konzentrierte mich, holte tief Luft und nahm den Anruf entgegen.

 

Wie wir es nun machen würden, fragte er mich. Ich stutzte und überlegte, ob er die E-Mail vielleicht noch gar nicht gelesen hatte. Erneut teilte ich ihm mit, dass ich das Objekt bereits an die Frau verkauft hatte, aber er antwortete: „Ja, ich weiß. Ich aber spreche von Ihrem Bild. 5.000 €, sagten Sie?“


Nun hätte ich die E-Mail abschicken können, aber wieder packte mich der Mut der Verzweifelten und ich ergänzte das Schreiben um einen weiteren Satz: „Sollten Sie allerdings Interesse haben, ein Kunstwerk von mir persönlich zu kaufen, kann ich Ihnen gerne für 5.000 € ein Werk von mir anbieten.“ Das meinte ich nicht im Scherz, immerhin hatte ich fünf Jahre an der Kunstakademie studiert und besaß noch zwei sehr gute Bilder, die mir sehr viel bedeuteten.

 

Ich war nicht wirklich davon ausgegangen, dass der Mann meinem Vorschlag zustimmen würde und wurde dementsprechend nervös, als er mich kurz darauf anrief.

Sicherlich war er verärgert und wollte sich jetzt über meine Dreistigkeit beschweren. Ich konzentrierte mich, holte tief Luft und nahm den Anruf entgegen.


Wie wir es nun machen würden, fragte er mich. Ich stutzte und überlegte, ob er die E-Mail vielleicht noch gar nicht gelesen hatte. Erneut teilte ich ihm mit, dass ich das Objekt bereits an die Frau verkauft hatte, aber er antwortete: „Ja, ich weiß. Ich aber spreche von Ihrem Bild. 5.000 €, sagten Sie?“


Innerhalb kürzester Zeit hatte ich also 10.000 € für die Vanilla Campaign eingesammelt, die Crowdfunding- Kampagne erfolgreich beendet und meinem Vanilleprojekt damit zu einer unverhofften Wende verholfen.


Hier wird die Vanille u.a verwendet

KiezEis (Berlin)

Fritzze (Berlin)

CAPERRI! (Berlin)

Goaty (Berlin)

Restlos Glücklich (Berlin)

Hitzefrei (Dortmund)

Süsse Momente (Ellwangen)

ART PARFUM (Deutschland)

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Hinweis: Vanille kann süchtig machen.

Verwendung sowie Konsum u.a. in Verbindung mit Zucker sollte in Maßen und erst ab dem Alter von 6 Jahren erfolgen. 

 

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