Die Legende der Vanille

Einst regierte im Königreich Tononacopan der mächtige König Tenitzli. Dieser hatte eine wunderschöne Tochter, die er Tzacopontziza, Morgenstern, nannte.

 

So schön war sie, dass ihm der Gedanke, sie könne sich mit einem sterblichen Mann vermählen, ganz unerträglich war.

 

Um sie vor der Welt zu schützen, schickte er sie in einen Tempel, wo sie der Göttin Tonoacayohua von nun an jeden Tag Speisen und Blumen opfern sollte. Und er befahl, dass jeder, der die Prinzessin auch nur ansehe, sofort geköpft würde.

 

Eines Morgens aber wurde Tzacopontziza von dem jungen Prinzen Zkatan-Oxga dabei beobachtet, wie sie Blumen im Wald sammelte. Sofort verliebte sich der Prinz unsterblich in die schöne Prinzessin. Die Liebe des Prinzen war so groß, dass er keine Angst hatte, geköpft zu werden, und er kehrte jeden Tag zu der Stelle im Wald zurück.

Vanille Legende Illustration Prinzessin

Vanille Legende Foto Wandgemaelde Prinzessin

Schließlich sprang er ihr in den Weg und erklärte ihr seine Liebe. Und wenn die Prinzessin auch zuerst vor der brennenden Leidenschaft des Prinzen zurückschreckte, verliebte sie sich in ihn und versprach, mit ihm zu fliehen.

 

Die beiden durchquerten abseits der Pfade den Wald und liefen auf die Berge zu. Gerade aber, als sie den Wald verlassen hatten, stellte sich ihnen ein schauerliches Ungeheuer in den Weg, das ihnen eine Feuersäule entgegenspie. Um dem Feuer auszuweichen, mussten die Prinzessin und der Prinz zurück auf den Pfad treten, wo sie von den Priestern Tonoacayohuas entdeckt wurden. Sofort enthaupteten die Priester Tzacopontziza und Zkatan-Oxga und brachten ihre noch schlagenden Herzen der Göttin als Opfer dar.


An der Stelle aber, wo die beiden Liebenden gestorben waren, wuchsen aus dem Blut des Prinzen ein Strauch und aus dem Blut der Prinzessin eine smaragdgrüne Kletterpflanze, die mit ihren zarten Ranken den Strauch umarmte.

Vanille Legende Illustration Prinzessin und Prinz Umarmung Wald

Schließlich bildeten sich eines Morgens gelbgrüne Orchideenblüten, ganz so, als ob die junge Frau von ihrem Geliebten träumte. Aus den Blüten entwickelten sich schlanke Schoten, die schon bald einen Duft verbreiteten, der betörender und anmutiger war als das prächtigste Räucheropfer für die Göttin Tonoacayohua.


Seither nennen die Totonacas diese heilige Orchidee „Xanath" was verschiedene Bedeutungen hat, wie z.B. die Gejagte, die Geheime oder die Schönste.

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Hinweis: Vanille kann süchtig machen.

Verwendung sowie Konsum u.a. in Verbindung mit Zucker sollte in Maßen und erst ab dem Alter von 6 Jahren erfolgen. 

 

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